Autor: |Veröffentlicht am 13. Januar 2017|Aktualisiert am 06. April 2017

Durchführung einer Nierentransplantation in Einzelschritten

Die Spenderniere wird zunächst präpariert und die Blutgefäße dargestellt. Auf der Abbildung links erkennt man die Spendervene, rechts die Arterie, jeweils gehalten von Pinzetten.

Zugang durch einen links- oder rechtsseitigen Unterbauchschnitt.

Die Blutgefäße des Nierenempfängers werden freigelegt, mit denen die Spenderniere verbunden werden soll.

Abbildung 4 zeigt im oberen Bildrand angezügelt die Arterie (zuführendes Blutgefäß), im unteren Rand ist die Vene dargestellt, diese führt das sauerstoffarme Blut aus der Niere heraus.

Die Spendervene ist ausgeklemmt und eingeschnitten, die Gefäßnähte sind vorgelegt.

Die Verbindung zwischen Spender- und Empfängervene ist an der Rückwand genäht, die Vorwand noch offen.

Die Gefäßnaht zwischen Spender- und Empfängervene ist fertig, im Vordergrund erkennt man die Fäden im Bereich der Arterie (zuführendes Blutgefäß).

Nachdem die Gefäße komplett angeschlossen sind, wird der Blutstrom freigegeben. Abbildung 8 zeigt eine gut durchblutete Transplantatniere.

Als letztes muss eine Verbindung zwischen dem Harnleiter der Spenderniere und der Empfängerharnblase hergestellt werden. Abbildung 9 zeigt eine eröffnete Harnblase.

Abbildung 10 zeigt einen mit einer Kanüle sondierten Harnleiter, dieser wird auf die zuvor eröffnete Harnblase aufgenäht.

Abbildung 11 zeigt schematische Verbindung zwischen Harnleiter und Harnblase.